Terroranschlag in Barcelona

Lieferwagen rast in Menschenmenge: Mehrere Tote und Verletzte

  • Lesedauer: 1 Min.

Barcelona. Auf Barcelonas beliebter Flaniermeile Las Ramblas ist am Donnerstagnachmittag ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast. Die Polizei sprach von einem Terroranschlag. Lokale Medien wie die Zeitung »La Vanguardia« berichteten kurz nach dem Anschlag von mindestens zwei Toten sowie mehreren Verletzten. Die betroffene Gegend wurde weiträumig abgesperrt. Zudem wurde gemeldet, dass zwei Bewaffnete ein Restaurant gestürmt haben sollen. Ein Reporter des staatlichen spanischen Fernsehens berichtete von einem riesigen Polizeiaufgebot, auch zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz. Viele Menschen liefen offenbar in Panik über die Straßen. Naheliegende U-Bahn-Stationen und andere öffentliche Verkehrsmittel seien geschlossen worden, hieß es.

Anfang Juni waren in London Attentäter im Zentrum der britischen Hauptstadt mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast, anschließend stachen sie wahllos auf Menschen ein. Acht Menschen wurden getötet und 48 weitere verletzt. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -