Lollapalooza zieht in den Olympiapark

  • Lesedauer: 1 Min.

Das Lollapalooza-Festival wird nach den teils chaotischen Szenen bei der Abreise der Festivalbesucher nicht noch einmal auf der Rennbahn in Hoppegarten (Landkreis Märkisch-Oderland) stattfinden. »Wir freuen uns daher heute schon ankündigen zu können, dass die nächste Runde des Lollapalooza Berlin am 8. und 9. September 2018 im Berliner Olympiapark stattfinden wird«, erklärten die Veranstalter am Montag in einer Pressemitteilung.

Zuvor hatte die Berliner Senatsverwaltung für Verkehr den Veranstaltern und der Genehmigungsbehörde eine nachlässige Planung vorgeworfen. »Die Veranstalter und der Landkreis hätten rechtzeitig Vorsorge für eine sichere Heimreise der vielen Tausend Besucherinnen und Besucher treffen und entsprechende Verträge mit den Verkehrsunternehmen schließen müssen«, hieß es am Montag in einer Mitteilung der Verwaltung von Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne). Aufgabe sei es nun, die Ursachen für die »chaotischen Zustände« zu ermitteln und die An- und Abreise für Festivalbesucher zukünftig sicher zu organisieren. Die Senatsverwaltung bot an, sich bei künftigen Großveranstaltungen an der Verkehrsplanung und Koordinierung zu beteiligen. In der Nacht zum Sonntag mussten Tausende Besucher des zweitägigen Musikfestivals bei der Abreise am S-Bahnhof stundenlang auf Züge und Shuttlebusse warten (»nd« berichtete). Etwa 40 Menschen erlitten Kreislaufzusammenbrüche. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -