Sozialministerin fordert Zählung der Obdachlosen
Schwerin. Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) bekommt Beifall für ihren Vorstoß für eine Obdachlosen-Zählung in Deutschland. Die wohnungspolitische Sprecherin der LINKEN im Landtag, Eva-Maria Kröger, sagte: »Es ist höchste Zeit, dass die Sozialministerin erkennt, wie wichtig und notwendig eine Erfassung der wohnungslosen Menschen ist.« SPD und Union hätten sich auf Bundesebene aber bisher geweigert, weil die Wohnraumförderung Ländersache sei und sich die Kommunen um ein Obdach zu kümmern hätten. Drese will jetzt Druck auf Bundesebene machen. Für das Treffen der Arbeits- und Sozialminister der Länder im Dezember kündigte sie einen Antrag für eine deutschlandweite Statistik an. Dies sei für Hilfsmaßnahmen für die Betroffenen nötig. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.