Irak will Pipeline in die Türkei bauen

  • Lesedauer: 1 Min.

Bagdad. Die irakische Regierung hat einen Auftrag für den Bau einer Erdöl-Pipeline in die Türkei ausgeschrieben. Mit der geplanten 350 Kilometer langen Pipeline soll Erdöl aus der nördlichen Provinz Kirkuk exportiert werden, wie das Erdölministerium am Sonntag mitteilte. Regierungstruppen hatten im Herbst die Kontrolle über die ölreiche Provinz zurückgewonnen. Die Pipeline mit einer geplanten Kapazität von über einer Million Barrel pro Tag soll von Baidschi bis zum türkisch-irakischen Grenzübergang Fischchabur führen. Von dort aus kann eine Pipeline zum türkischen Hafen Ceyhan genutzt werden. AFP/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.