Grundsteuer für Windparks gefordert
Schwerin. Neben der IHK Schwerin hat auch die Kommunalpolitische Vereinigung der CDU von Mecklenburg-Vorpommern (KPV) Alternativvorschläge zum bislang eher wirkungslosen Bürgerbeteiligungsgesetz für Windparks verlangt. So solle die Beeinträchtigung durch Windräder durch eine Abgabe nach dem Vorbild der Grundsteuer abgegolten werden. »Eine Grundsteuer für Energieanlagen könnte Abhilfe schaffen«, erklärte der KPV-Landesvorsitzende Dietger Wille in Schwerin. Bürger und Gemeinden könnten wirtschaftliche Risiken aus Beteiligungsprojekten vermeiden und dennoch Nutzen aus den Windparks vor ihrer Haustür ziehen. Das würde die Akzeptanz vor Ort erhöhen, zeigte sich Wille überzeugt. Mit dem 2016 verabschiedeten Bürgerbeteiligungsgesetz hatte Mecklenburg-Vorpommern bundesweit Neuland beschritten, um mehr Akzeptanz für Windanlagen zu schaffen. dpa/nd
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