Zweiter Bezirk verbietet sexistische Werbung
Nach Friedrichshain-Kreuzberg will auch der Bezirk Mitte sexistische und diskriminierende Werbung aus dem Straßenbild verbannen. Eigens dafür wurde eine Jury gegründet, an die man sich mit Beschwerden wenden kann, kündigte Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) am Dienstag an. Die Jury werde einberufen, wenn Beschwerden vorliegen. Vorabprüfungen oder Vorabnahmen von Werbemotiven durch das Gremium gebe es nicht.
In der Jury sind unter anderem Mitglieder von Frauenbeirat, Migrationsbeirat, Gleichstellungsausschuss, Bezirksverwaltung und einem LSBTI-Projekt vertreten. Das Bezirksamt Mitte lehne sich dabei an das Verfahren in Friedrichshain-Kreuzberg an, hieß es. epd/nd
Das »nd« bleibt gefährdet
Mit deiner Hilfe hat sich das »nd« zukunftsfähig aufgestellt. Dafür sagen wir danke. Und trotzdem haben wir schlechte Nachrichten. In Zeiten wie diesen bleibt eine linke Zeitung wie unsere gefährdet. Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung nach oben zeigt, besteht eine niedrige, sechsstellige Lücke zum Jahresende. Dein Beitrag ermöglicht uns zu recherchieren, zu schreiben und zu publizieren. Zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit deiner Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Sei Teil der solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.