Zurückstufung für Rektor nach Veruntreuung
Ansbach. Der Rektor einer Mittelschule in Nürnberg wird wegen Veruntreuung zum Lehrer zurückgestuft. Dies entschied das Verwaltungsgericht in Ansbach am Freitag. Wegen »besonderer Umstände des Einzelfalles« - Krankheit und hohe Schulden - verliere er seinen Job nicht komplett, so das Gericht. Die Landesanwältin hatte die Entfernung aus dem Dienst gefordert. Der 63-Jährige hätte Beamtenstatus und Pensionsansprüche verloren. Sollte keine Berufung eingelegt werden, kann der Mann wieder als Lehrer arbeiten. Er hatte EC-Karte und Geheimnummer für ein Schulkonto zu Hause aufbewahrt. Seine Frau hatte davon immer wieder Geld abgehoben, um private Schulden zu begleichen. Das Ehepaar hat alles zurückgezahlt. dpa/nd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.