ARD-Sender gewinnen dazu

Radio-Quoten

  • Lesedauer: 2 Min.

Auf dem deutschen Radiomarkt ist neuen Zahlen zufolge wenig Bewegung. Die ARD-Wellen liegen weiterhin vor den privaten Sendern. Für beide gibt es aber gute Nachrichten. So haben die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Spitzenposition auf dem Radiomarkt in Deutschland behauptet. Nach den neuen Zahlen zur Reichweite der Radioprogramme schalten im Schnitt täglich montags bis freitags (5 bis 24 Uhr) 37,430 Millionen Menschen die über den Rundfunkbeitrag finanzierten Programme der ARD ein. Die privaten Radiosender kommen zusammen auf 29,898 Millionen Hörer, wie aus den am Mittwoch in Frankfurt veröffentlichten Daten der Media-Analyse (MA) hervorgeht. Sowohl die ARD-Wellen als auch die privaten Sender verzeichneten im Vergleich zur vorherigen Erhebung im März ein leichtes Plus bei den Hörerzahlen. Der meistgehörte Sender in Deutschland ist nach wie vor das private Radio NRW. Der Verbund zahlreicher Wellen kommt im Schnitt bundesweit montags bis freitags (6 bis 18 Uhr) pro Stunde auf 1,680 Millionen Hörer.

Für die repräsentative Untersuchung wurden bundesweit rund 70 000 Menschen im Alter ab 14 Jahren nach ihren Lieblingssendern gefragt. Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse, ein Zusammenschluss aus Medien- und Werbewirtschaft, ermittelt zweimal im Jahr die Reichweiten für die Sender. Für private wie auch öffentlich-rechtliche Sender sind die Hörerzahlen wichtig, weil davon die Preise für Werbespots abhängen. Sie sagen außerdem etwas über die Akzeptanz bei der Hörerschaft aus. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -