Mandela - sein Leben und Kampf in Wort und Bild

  • Lesedauer: 2 Min.

Er war die Galionsfigur der südafrikanischen Befreiungsbewegung, prominentester Gegner des Apartheidregimes und Hoffnungsträger für Millionen Unterdrückte und Entrechtete: Nelson Mandela. Anlässlich seines 100. Geburtstages am 18. Juli ist im nd-Gebäude eine Ausstellung zu sehen, die seinen Lebensweg nachzeichnet und seinen Kampf gegen Rassismus und Chauvinismus würdigt. Die von der Nelson Mandela Stiftung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg Stiftung (RLS) gestaltete und vom südafrikanischen Botschafter Phuméle Stone Sizani sowie Dagmar Enkelmann, RLS-Vorstandsvorsitzende, eröffnete Exposition diskutiert auch das ambivalente Erbe, das der erste schwarze Präsident Südafrikas und Friedensnobelpreisträger 2013 hinterließ.

Der in einer aristokratischen Familie als Sohn eines Stammeshäuptlings geborene Nelson Rolihlahla Mandela engagierte sich ab 1944 im African National Congress (ANC), wo er rasch in führende Positionen aufstieg, wie auf einer der fünf reich bebilderte Schautafeln dokumentiert wird. Berichtet wird ebenso über seine Haft auf Robben Island. Und an anderer Stelle wird die Aufforderung des Staatsmannes an seine Landsleute zitiert, sich immer neu zu fragen: »Tun wir wirklich alles, um das Land unserer Träume aufzubauen?« Im nd-shop ist übrigens derzeit das Buch des Enkels Ndaba Mandela »Mut zur Vergebung« (20 €) sowie die DVD »Mandela. Sein Leben und Werk« erhältlich (9,99 €). ves Foto: nd/Ulli Winkler

»100 Jahre Mandela«, Franz-Mehring-Platz 1, Friedrichshain, bis 23. August

- Anzeige -

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.