Junge Juden und Muslime erinnern in Auschwitz an Holocaust

  • Lesedauer: 1 Min.

Oswiecim. Junge Juden und muslimische Migranten haben am Donnerstag gemeinsam im größten ehemaligen deutschen Konzentrationslager Auschwitz der Holocaust-Opfer gedacht. »Wir versprechen, dass wir uns mit unserer Kraft des Glaubens, gemeinsam für das «Nie wieder Auschwitz» einsetzen werden«, sagte Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland bei der interreligiösen Zeremonie.

Die interreligiöse Feier fand im Rahmen einer Bildungsreise für 25 Teilnehmer - junge Juden sowie syrische und irakische Flüchtlinge - statt. Auch die Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins und Thüringens, Daniel Günther (CDU) und Bodo Ramelow (LINKE), waren nach Auschwitz gereist. Sie legten an der Todeswand, an der Tausende Häftlinge erschossen wurden, Kränze nieder. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -