Anzeige gegen Kronprinz Salman

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Buenos Aires. Eine Menschenrechtsorganisation hat in Argentinien Anzeige gegen den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman erstattet. Der Prinz solle wegen der Folterung und Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi bei seiner Teilnahme am bevorstehenden G20-Gipfel in Buenos Aires verhaftet werden, beantragte Human Rights Watch (HRW) am Montag (Ortszeit) bei einem Bundesgericht. HRW zeigte bin Salman auch wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen im Jemen-Konflikt an. Argentinien habe das Universalitätsprinzip bei Folterungen und Kriegsverbrechen anerkannt. Danach könne die Justiz Verbrechen dieser Art unabhängig vom Tatort und der Staatsbürgerschaft von Opfern oder Tätern verfolgen. Ankara hat derweil Details im Mordfall des kritischen saudischen Journalisten Khashoggi genannt. »Er wurde innerhalb von sieben Minuten getötet. Es war vorsätzlicher Mord«, so der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu. dpa/nd Kommentar Seite 10

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