Entschuldbares Chaos
Eine Randbeobachtung von Felix Werdermann
Und zwar darüber, mit welchen alltäglichen Problemen man als Gast auf der LiMA zu kämpfen hat. Die Räume sollten ausgeschildert sein, oder zumindest der Weg zum Anmeldepunkt, findet einer. Ein anderer möchte vor allem, dass man auf der Website schnell das Programm findet. Und bei dem Stichpunkt Website fällt den Wartenden gleich noch mehr ein:
Sie sei unübersichtlich und das Herausfinden der gewünschten Informationen erfordere „Detektiv-Arbeit“, meint ein Teilnehmer. Zum Beispiel sollte der Veranstaltungsort der LiMA – das Campus-Gelände der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin-Schöneweide – in der Navigation leicht zu finden sein.
Aber es hagelt nicht nur Kritik – die Inhalte der Workshops seien schließlich „voll cool“. Und auch die organisatorischen Probleme werden den Macherinnen und Machern nicht übel genommen. Schließlich haben hier wenige Personen einen ganzen Kongress zu stemmen. „Wenn man sich beschwert, muss man denen helfen.“
Aber daran denken die Teilnehmenden gar nicht – zumindest während dieses Kongresses. Als der angekündigte Dozent nach einer halben Stunden immer noch nicht da ist, gehen sie einfach in den nächsten Workshop.
www.linke-journalisten.de
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.