- Kultur
- LiMA Rückblick
Aufregend wie vor Weihnachten
Haas: Für alle Fragen ein offenes Ohr und für alle großen und kleine Probleme lächelnd eine schnelle Lösung parat zu haben. Das ist das gewisse Etwas, das die gute Organisation von der schlechten unterscheidet. Den perfekt vorbereiteten Kongress gibt es nicht. Man muss einfach sich und allen Beteiligten zu helfen wissen.
Kann man sich nach monatelanger Vorbereitung eigentlich noch auf die Veranstaltung freuen, wenn man weiß, dass da noch mehr Arbeit auf einen wartet?
Die Zeit vor dem Kongress ist aufregend wie vor Weihnachten. Wegen der Planung ist sie auch genauso anstrengend. Wenn es dann soweit ist, hat man die nötige Portion Enthusiasmus, die man braucht, um das völlig normale Chaos vor Ort zu bewältigen. Hier braucht jemand noch Kopien, dort fällt die Technik aus. Es macht trotz der Rennerei Spaß, weil jeder Gang für jemand anderen eine Hilfe ist und zum Gelingen des Ganzen beiträgt.
Spielt die inhaltliche Ausrichtung des Kongresses eine Rolle bei der Organisation?
Was die Aufgaben anbelangt, handelt es sich um Service-Leistungen, die sich nicht von der Organisation anderer, unpolitischer Veranstaltungen unterscheiden. Die Besonderheit bei der LiMA liegt vor allem in der persönlichen Motivation begründet, denn als politischer Mensch wünsche ich mir, dass den Mainstream-Medien kritischer und qualitativer Journalismus von links entgegengesetzt wird.
Werden die Organisatoren am Sonntagabend, wenn alles vorbei ist, auf ein gelungenes Event anstoßen?
Wenn die Aufräumarbeiten vorbei sind, kommt erstmal das große Aufatmen. Dann blicken wir auf eine LiMA mit 900 Besuchern und Referenten zurück und freuen uns, dass bis auf ein paar Probleme das Ziel des Kongresses wieder erreicht wurde: Linke Medienmacher aller Couleur zusammenzubringen und weiterzubilden und sich über die Medienlandschaft auszutauschen.
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.