Gewerkschaft begrüßt gemeinsame Abitur-Pläne

  • Lesedauer: 1 Min.
Magdeburg (dpa/sa) - Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Sachsen-Anhalt sieht die Pläne für ein länderübergreifendes Abitur gemeinsam mit Sachsen als Fortschritt. »Mehr Einheitlichkeit im deutschen Bildungswesen ist generell zu begrüßen«, sagte GEW- Sprecher Hans-Dieter Klein am Mittwoch der dpa in Magdeburg. Es sei sinnvoll, wie geplant, mit Kernfächern wie Deutsch und Mathematik zu beginnen. Damit könne geprobt werden, ob das gemeinsame Abitur funktioniere.

Die Landesregierungen von Sachsen und Sachsen-Anhalt hatten sich am Dienstag bei einer gemeinsamen Kabinettssitzung in Wörlitz (Landkreis Wittenberg) zum Ziel eines gemeinsamen Abschlusses bekannt. Damit soll die Vergleichbarkeit der Abschlüsse erhöht werden. Beschlossen wurde, dass in Mathematik und Deutsch, ab dem Schuljahr 2013/2014 bei der Abiturprüfung in beiden Ländern gemeinsame Prüfungsfragen gestellt werden. Auch der Lehrerverband Sachsens hatte sich positiv zu dem gemeinsamen Abitur geäußert.

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.