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Freiluftsport

  • Oliver Händler
  • Lesedauer: 1 Min.

Das Leben ist nicht immer fair. Jedes Kind bekommt irgendwann mal diesen Satz von seinen Eltern eingetrichtert. So langsam sollte es jemand auch mal den Leistungssportlern und ihren Trainern verraten. So sehr sich der Sport seines Fairness-Gedankens rühmt, so unfähig ist er doch, ihn immer und überall durchzusetzen – schon gar nicht beim Freiluftsport Skispringen.

Österreichs Cheftrainer Alexander Pointner sagte gestern, dass er nicht mit den Mitgliedern der Rennjury tauschen wolle, die über Abbruch oder Anlauflänge eines Durchgangs entscheiden müssen. So lange das so ist, fehlt seiner Kritik der nötige Nachdruck. Fairness ist bei allen Juryurteilen Gebot, keine Garantie. Dafür können die Wettkampfrichter nicht sorgen.

Die Zuschauer des Neujahrsspringen wollen Ergebnisse sehen. Und die haben sie bekommen, auch wenn sie nicht ganz dem wahren Leistungsstand aller Athleten entsprechen mögen. Das ist beim Skispringen selten der Fall, und es überrascht die Fans auch nicht mehr. Bemerkenswert, dass sich Sportler und Betreuer noch immer nicht daran gewöhnt haben.

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