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Tempo und Witz

Die richtigen Spiele für die Party

  • Udo Bartsch
  • Lesedauer: 2 Min.
Hier und da war Silvester ja wieder ein bisschen sehr alljährlich. Wer Feiern auf Kommando und aufgesetzte Heiterkeit nicht mag, sollte es das nächste Mal mit guten Freunden sowie richtig guten Spielen versuchen. Und von denen am besten jetzt schon mal welche ausprobieren.

Das kleine »Geistesblitz« mit seinen bunten Holzmaterialien sieht aus wie ein Kinderspiel, verwirrt aber Menschen sämtlicher Altersstufen. Immer fünf Gegenstände stehen bereit. Eine aufgedeckte Bildkarte zeigt zwei Motive. Alle Spieler gleichzeitig schnappen so schnell wie möglich diejenige Figur, die in der richtigen Farbe abgebildet ist – oder auch nicht. Die Aufgabe klingt wesentlich simpler als sie ist; Verwechslungen sorgen ganz schnell für Stimmung.

Beim kommunikativen »Neue Welten« verlesen die Spieler abwechselnd Textkarten wie: »Mein bewährtes Hausmittel gegen Schnecken im Garten«. Die übrigen Teilnehmer unterbreiten Ergänzungsvorschläge. Alle Antworten werden verdeckt gemischt und dann vorgelesen. Jetzt gilt's: Was hilft bei Schneckenbefall? »Eine aufblasbare Vogelscheuche«, »Lady Gaga«, »ein Auftragskiller« oder »das Absingen der Nationalhymne«? Der Vorleser kürt seinen Favoriten, der Gewinner erhält einen Punkt. Für Nonsens und Schwarzhumoriges herrscht hier freie Bahn.

»Identik« überzeugt als Malspiel, bei dem mangelnde Kunstfertigkeit kein Problem ist. Reihum abwechselnd beschreibt einer der Teilnehmer ein Bild. Alle anderen versuchen, die für sie unsichtbare Vorlage möglichst exakt nachzumalen. Gerade mal 90 Sekunden lang läuft die Sanduhr. Bei der anschließenden Auswertung sorgen skurrile Details, mit denen niemand gerechnet hätte, für Lacher am laufenden Band.

Eine Party »Freeze« zu wagen, bedarf der Überwindung, doch hinterher wollen viele kaum wieder aufhören. Eine geheim gezogene Karte gibt eine Situation vor, beispielsweise »in der Schule«. Vier wechselnde Darsteller improvisieren innerhalb von 45 Sekunden eine Szene dazu. Vielleicht in der Rolle des Direktors oder des Klassengenies. Die Zuschauer sollen erraten, um welche Situation und welche Gestalt es geht. An so manchen der entstandenen Unsinnsdialoge wird man sich noch lange erinnern.

  • »Geistesblitz« von Jacques Zeimet, Zoch, für zwei bis acht Spieler ab 8 Jahre, ca. 10 Euro.
  • »Neue Welten« von Urs Hostettler, Abacusspiele, für drei bis fünf Spieler ab 14 Jahre, ca. 19 Euro.
  • »Identik« von William P. Jacobson und Amanda A. Kohout, Asmodee, für drei bis sieben Spieler ab 8 Jahre, ca. 35 Euro.
  • »Freeze« von Andrea Meyer und Hans-Peter Stoll, beWitched-Spiele, für fünf bis zehn Spieler ab 10 Jahre, ca. 25 Euro.
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