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De Maizière setzt auf Ehre und Vertrauten

  • Lesedauer: 1 Min.

Berlin/Letzlingen (dpa/ND). Bei seinem ersten Truppenbesuch hat der neue Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière gestern in Letzingen angekündigt, er wolle den neuen Freiwilligendienst bei der Bundeswehr zu einem »Ehrendienst« machen. Bei der Nachwuchswerbung wolle er nicht in erster Linie auf finanzielle Anreize setzen: »Wenn wir glauben, wir können junge Leute mit Geld in die Bundeswehr locken, dann halte ich das für falsch, und es kämen vielleicht auch die Falschen.«

Ins neue Ministerium nimmt de Maizière seinen engen Vertrauten und früheren Büro- und Abteilungsleiter Stéphane Beemelmans mit. Dieser löst den von de Maizière entlassenen Staatssekretär und Architekten der Bundeswehrreform, Walther Otremba, ab, wie die Nachrichtenagentur dpa am Dienstag aus Regierungskreisen erfuhr. Die Entscheidung muss kommende Woche noch vom Kabinett gebilligt werden.

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