Werbung

Widerstand in Dessau

NPD marschiert vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

  • Lesedauer: 1 Min.

Dessau-Roßlau (dpa/ND). Eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben am Samstag in Dessau-Roßlau rund 300 Menschen gegen einen Aufmarsch der rechtsextremen NPD protestiert. Nach Polizeiangaben versperrten sie unter anderem durch Sitzblockaden rund 150 NPD-Anhängern den Weg.

Das Bündnis »Gelebte Demokratie« hatte zu dem Protest aufgerufen. Ihm gehören Einwohner sowie Vertreter von Parteien, Kirchen und Verbänden an. Innenminister Holger Hövelmann (SPD) verurteilte den NPD-Aufmarsch und warnte vor einem Erstarken neonazistischer und ausländerfeindlicher Gruppen im Falle eines Einzugs der NPD in den Landtag.

Umfragen zufolge kann die NPD auf einen Einzug in den Landtag hoffen. Die NPD war in den vergangenen Jahren wiederholt im März in Dessau-Roßlau aufmarschiert. Anlass ist ähnlich wie in Dresden der Bombenangriff der Alliierten am 7. März 1945 auf die Stadt. In Dessau hatten die Junkers Flugzeug- und Motorenwerke Militärflugzeuge hergestellt.

Wir-schenken-uns-nichts
Unsere Weihnachtsaktion bringt nicht nur Lesefreude, sondern auch Wärme und Festlichkeit ins Haus. Zum dreimonatigen Probeabo gibt es ein Paar linke Socken und eine Flasche prickelnden Sekko Soziale – perfekt für eine entspannte Winterzeit. Ein Geschenk, das informiert, wärmt und das Aussteiger-Programm von EXIT-Deutschland unterstützt. Jetzt ein Wir-schenken-uns-nichts-Geschenk bestellen.
- Anzeige -

Das »nd« bleibt gefährdet

Mit deiner Hilfe hat sich das »nd« zukunftsfähig aufgestellt. Dafür sagen wir danke. Und trotzdem haben wir schlechte Nachrichten. In Zeiten wie diesen bleibt eine linke Zeitung wie unsere gefährdet. Auch wenn die wirtschaftliche Entwicklung nach oben zeigt, besteht eine niedrige, sechsstellige Lücke zum Jahresende. Dein Beitrag ermöglicht uns zu recherchieren, zu schreiben und zu publizieren. Zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit deiner Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Sei Teil der solidarischen Finanzierung und unterstütze das »nd« mit einem Beitrag deiner Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -