Wird ein IG-BCE-Mann neuer DGB-Vorsitzender?

Nordrhein-Bezirkschef Reiner Hoffmann als Nachfolger von Michael Sommer

  • Lesedauer: 1 Min.
Berlin (nd). Wird der Nordrhein-Bezirksvorsitzende der Gewerkschaft IG BCE neuer Chef des Dachverbandes DGB? Nach einem Bericht des "Kölner Stadt-Anzeigers" haben sich die Spitzen der acht Mitgliedsgewerkschaften darauf verständigt, dass Reiner Hoffmann im Mai 2014 auf Michael Sommer folgen soll.

Der führt den DGB seit 2002 und will zwar erst beim nächsten Bundeskongress in den Ruhestand gehen, die Vorverständigung auf einen Nachfolger sei aber bereits jetzt getroffen worden, da sie „in engem Zusammenhang mit der Frage" stehe, so das Blatt, „wer im kommenden Sommer neue stellvertretende DGB-Vorsitzende wird". Dann geht CDU-Mitglied Ingrid Sehrbrock in Rente, für die deren Nachfolge sei Verdi-Vorstandsmitglied Elke Hannack im Gespräch.

Hoffmann ist 57 und leitet seit November 2009 den Bezirk Nordrhein der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. Geboren in Wuppertal machte er eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Hoechst AG und studierte nach dem Zivildienst Wirtschaftswissenschaften. Später arbeitete Hoffmann für die Hans Böckler Stiftung in Düsseldorf, war Direktor des Europäischen Gewerkschaftsinstituts in Brüssel und stellvertretender Generalsekretär des Europäischen Gewerkschaftsbundes.

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.

- Anzeige -
- Anzeige -