Angreifer kam aus Recklinghausen
In Paris erschossener Mann lebte zuletzt in Asylunterkunft
Düsseldorf. Der am Donnerstag bei einem Überfall auf eine Pariser Polizeistation erschossene Mann lebte zuletzt in einer Asylbewerberunterkunft in Recklinghausen. In seinen Räumen wurden zwei von ihm gefertigte Zeichnungen der Flagge der Terrormiliz Islamischer Staat gefunden. Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes war er zuvor in Deutschland unter verschiedenen Identitäten als Marokkaner, Syrer oder Georgier mehrfach straffällig geworden. Unter anderem saß er im vergangenen Jahr in den Justizvollzugsanstalten Heinsberg, Iserlohn und Bochum, wie der Direktor des Landeskriminalamts, Uwe Jacob, am Sonntag in Düsseldorf sagte.
Der mit einem Metzgerbeil bewaffnete Mann hatte am Jahrestag des Angriffs auf das Satiremagazin »Charlie Hebdo« in Paris versucht, in das Kommissariat im 18. Bezirk einzudringen. Die Polizei erschoss den Angreifer, der auch eine Attrappe einer Sprengstoffweste trug. Agenturen/nd
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