Redaktionsübersicht

Jana Frielinghaus

Jana Frielinghaus

Jana Frielinghaus ist seit Mai 2020 Ko-Leiterin des Politikressorts, Redakteurin ist sie dort seit Oktober 2018. Zuvor war sie knapp zwei Jahrzehnte Politik-Redakteurin bei der »jungen Welt«, zu der sie als Quereinsteigerin kam. Denn eigentlich ist sie gelernte Landwirtin und hat Agrarwissenschaften an der Berliner Humboldt-Universität studiert.

Folgen:
Aktuelle Beiträge von Jana Frielinghaus:
Palästinensische Mädchen in der Trümmerwüste von Gaza-Stadt: Deutsche Waffen sollen auch weiter dazu beitragen, dass sich die Lage der Menschen in Gaza weiter verschärft.
Schwarz-Rot produziert Fluchtursachen

Die Unionsparteien wollen das Entwicklungsministerium auflösen. Laut den geleakten Zwischenerebnissen der Koalitionsverhandlungen mit der SPD sollen weiter Waffen an Israel geliefert werden, an die Ukraine ohnehin.

Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Regierungschefin Schwesig sprach sich im Bundestag für das Aufrüstungs- und Infrastrukturpaket aus. Ob die in Schwerin mitregierende Linke sich dagegenstellt, ist offen.
Schuldenpaket: Die Linke überlegt noch

Das »Zünglein« an der Waage sind die Länder, in denen Die Linke regiert, im Bundesrat nicht. Für die Glaubwürdigkeit der Partei wäre deren Enthaltung bei der Abstimmung über die Grundgesetzänderungen aber entscheidend.

Am Dienstagabend wurde bekannt, dass Annalena Baerbock, hier bei einer Rede an ihrem künftigen Arbeitsort, Präsidentin der Generalversammlung der Vereinten Nationen werden soll.
Anschlussverwendung in New York

Im vergangenen Juli hatte die Bundesregierung die Top-Diplomatin Helga Schmid als Präsidentin der UN-Generalversammlung nominiert. Nun bekommt plötzlich die Noch-Bundesaußenministerin den Posten.

Am Tag der Urteilsverkündung gegen Lina E. und ihre drei Mitangeklagten, dem 31. Mai 2023, forderten Demonstrierende in Dresden immer wieder ihre Freilassung.
Urteil gegen Lina E. rechtskräftig

Sowohl die wegen Angriffen auf Neonazis zu mehr als fünf Jahren Haft verurteilte Studentin als auch die Bundesanwaltschaft hatten Revision gegen das Dresdner Urteil vom Mai 2023 eingelegt. Dieses wurde nun bestätigt.

In Sachsen ermittelt eine spezielle Polizeieinheit, die »Soko Linx« gegen vermeintliche Linksextremisten. Neonazis bleiben dagegen im Freistaat meist unbehelligt.
Zusammenstehen wieder lernen

Gegen junge Antifaschisten, die in Budapest mutmaßlich Neonazis attackierten, wird von der Justiz in Ungarn und Deutschland schweres Geschütz aufgefahren. Deshalb ist Unterstützung für sie dringend geboten.

Kate Diehn-Bitt Wäsche, 1967 Aquarellstift auf Papier
Keine Kompromisse

Kate Diehn-Bitt war eine bedeutende Vertreterin der Neuen Sachlichkeit. Die Kunsthalle Rostock zeigt aus Anlass ihres 125. Geburtstags in einer Werkschau über 100 Ölgemälde, Aquarell- und Bleistift- und Kohlezeichnungen.

Lars Klingbeil (li) und Friedrich Merz beim Geschichte schreiben.
Bundestag im Mantel der Geschichte

Vertreter von Union und SPD rechtfertigen ihre Pläne, das Grundgesetz für neue Milliardenschulden zu ändern, mit einer historischen Ausnahmesituation. Die Grünen wollen zunächst nur über den militärischen Teil abstimmen.

Deutschland soll seine militärischen Kapazitäten in den kommenden Jahren nach dem jüngsten Stand der Aufrüstungspläne deutlich ausbauen.
Eins ist sicher: Aufrüstung

Im Grundsatz sind sich fast alle Parteien einig: Aufrüstung muss sein. Streit gibt es lediglich über den richtigen Weg. Doch scheitert die Reform jetzt, bringt das vor allem die Linke in eine Zwickmühle.

Irgendwie progressiv, aber massiv pro Aufrüstung, die auch noch weitestgehend ohne zusätzliche Kredite finanziert werden soll: Die Grünen und ihr Spitzenpersonal
Einpeitscher für Schwarz-Rot

Für ihre Zustimmung zum Mega-Finanzpaket für Militär und Infrastruktur stellen die Grünen Bedingungen. So fordern sie, die Schuldenbremse für den Wehretat erst auszusetzen, wenn er mehr als 1,5 Prozent des BIP umfasst.

In die Sanierung der vielfach maroden Verkehrsinfrastruktur sollen nach dem Willen von Union und SPD 500 Milliarden Euro fließen.
Grüne wollen weniger Schulden machen

Die Grünen signalisieren, den von Union und SPD geplanten Grundgesetzänderungen für Infrastruktur-Sondervermögen und Schuldenbremse-Ausnahme im alten Parlament doch zuzustimmen, wenn ihnen einige Wünsche erfüllt werden.

Union und SPD trafen sich zu weiteren Sondierungsgesprächen.
SPD-Basis irritiert über Sondierungsergebnis

Nicht nur in der Linken und in den Gewerkschaften ist man entsetzt über die faktische Abschaffung des Bürgergelds und viele andere von den Sondierern von Union und SPD geplante Maßnahmen im Arbeitsmarkt.

Amir Asgari ist Mitglied der 1991 von Exiliranern gegründeten Arbeiterkommunistischen Partei Irans – Hekmatist (API) und deren Geschäftsführer in der Bundesrepublik.
Iranische Aktivisten von Abschiebung bedroht

Amir Asgari, und seine Mutter, Fatemeh Asgari, beide linke Aktivistinnen aus dem Iran, sind akut von Abschiebung bedroht. Dabei drohen beiden Folter und Tod, sollten sie tatsächlich nach Teheran überstellt werden.

In der CDU sind viele mit den Beschlüssen der Sondierer nicht zufrieden und finden, Friedrich Merz sei vor der SPD eingeknickt.
180-Grad-Wende für Kriegstüchtigkeit

Sondervermögen hat Friedrich Merz bislang strikt abgelehnt. Nun will die künftige Große Koalition unter seiner Führung mit einem Nebenhaushalt die Infrastruktur sanieren und die Schuldenbremse für die Rüstung aushebeln.

Alles für die Truppe: In einem gemeinsamen Papier schlagen tonangebende Ökonomen ein weiteres Sondervermögen für die Bundeswehr in Höhe von 400 Milliarden Euro vor.
Sondierungen für Sondervermögen

Die nächste Große Koalition will die Militärausgaben drastisch erhöhen. Es steht weiter die Option im Raum, mit den Mehrheiten des abgewählten Bundestags Sondervermögen für Bundeswehr und Infrastruktur zu beschließen.

Für Clemens Fuest eine überflüssige »Subvention«: bezahlte Elternzeit mit dem Baby
Sozialstaatsrasierer Clemens Fuest

Fast alle fordern viel mehr Geld für die Bundeswehr. Die Aufrüstung soll durch Sozialkürzungen finanziert werden, das findet jedenfalls Clemens Fuest. Jana Frielinghaus zum Vorschlag, das Elterngeld abzuschaffen.

Clemens Fuest, Präsident des Münchner ifo-Instituts, teilte schon vor einem Jahr mit, dass es in der Zeitenwende nicht »Kanonen und Butter« gleichzeitig geben könne.
Ifo-Präsident will Elterngeld streichen

Die künftige Bundesregierung braucht mehr Geld fürs Militär. Wirtschaftswissenschaftler wie Clemens Fuest schlagen deshalb Kürzungen bei Sozialleistungen vor.

Irmgard Braun-Lübcke: Die Ehrenfrau

Irmgard Braun-Lübcke weist Merz' Anti-Antifa-Rhetorik zurück: Nach dem Mord an ihrem Mann gab es breiten gesellschaftlichen Protest, auch von links. Die Witwe erinnert, dass Walter Lübcke für Willkommenskultur warb.

Remko Leemhuis vom American Jewish Committee Berlin und Hanna Veiler von der Jüdischen Studierendenunion stellten den Bericht vor.
Mehr Antisemitismus an Unis

Seit dem Angriff der islamistischen Hamas auf Israel hat sich auch das Klima an den deutschen Hochschulen verändert. Jüdische Studierende und Lehrende werden laut einem neuen Bericht bedroht und teilweise ausgegrenzt.