Redaktionsübersicht

Sarah Yolanda Koss

Sarah Yolanda Koss

Sarah Yolanda Koss, Jahrgang 1995, hat Politikwissenschaft und Konflikt- und Krisenjournalismus in Wien und Thessaloniki studiert. Danach koordinierte sie das Onlinemedium »mosaik« und recherchierte als freie Journalistin für Print, Online und Radio. Schwerpunkte: Sozialpolitische Fragen sowie gesellschaftliche In- und Exklusionsmechanismen. Seit 2024 Redakteurin für Sozialpolitik bei »nd«.

Aktuelle Beiträge von Sarah Yolanda Koss:
Ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte engagieren sich häufig in eigenen Netzwerken, ihre Arbeit wird deswegen in ehrenamtlichen Strukturen nicht wahrgenommen.
Altern unter europäischer Überheblichkeit

Gesundheit, Finanzen, Soziales: Fehlende Teilhabe und Exklusion haben Folgen für die gesamte Lebenssituation von Senioren. Der Kontext von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte blieb lange unsichtbar.

45 Prozent der Menschen über 16 Jahre haben schon einmal Altersdiskriminierung erlebt.
Altersdiskriminierung auf dem Vormarsch

Altersdiskriminierung wird, selbst im Vergleich zu anderen Formen der Benachteiligung, häufig übersehen. Eine neue Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gibt Einblicke in ihre Ausprägungen.

Denn widerwärtigen Geschehnissen in Österreich bleibt nur zu erwidern: Ob flauschig oder militant...
Abgründe aus Zeiten der Pandemie

In Österreich begeht ein rechtes Netzwerk systematisch Hasskriminalität gegen queere Menschen. Eine neue Eskalationsstufe, der es mit Aufarbeitung entgegenzutreten gilt, argumentiert Sarah Yolanda Koss.

Wenn nur alle etwas weniger arbeiten würden...
»Von Steuervorteilen profitieren vor allem Männer«

Wenn wir ein bisschen weniger arbeiten würden, wäre uns allen geholfen, ist Eike Windscheid-Profeta von der Hans-Böckler-Stiftung überzeugt. In den Koalitionsverhandlungen geht es indes primär um längere Arbeitszeiten.

Ein einsamer Radiator: In Deutschland gibt es keine Definition von Energiearmut.
Soziale Kälte im Radiator

Der Frühling bricht an, die Energiepreise sind rückläufig, hohe Heizkostenabrechnungen geraten in Vergessenheit. Doch für Energiearmut ist die Preisentwicklung nur ein Faktor.

Wenn Personalkosten überhand nehmen, passiert das in Jobcentern häufig auf Kosten der Bürgergeld-Empfänger*innen.
Verwaltung für Fortgeschrittene

Jobcenter geben mehr Geld für Verwaltung als für Arbeitsförderung aus. Nieder mit der Bürokratie, senkt die Ausgaben, lang leben die Sanktionen! Nicht? Sarah Yolanda Koss schlägt einen anderen Bürgergeld-Diskurs vor.

Eine Protestation gegen den Wohnkonzern Heimstaden in Berlin
Heimstaden: Versteckspiel in Hamburg

Die Digitalisierung von Heimstaden erschwert die Kontaktaufnahme mit dem Wohnkonzern in Hamburg, beschweren sich Mieter*innen. Geht der Konzern nur mit der Zeit oder fällt das Vorgehen bereits unter Diskriminierung?

Grundsätzlich fehlen bezahlbare Wohnungen, so weit sind sich CDU und SPD einig. Ihre Ansätze, das Problem zu beheben, divergieren jedoch.
Ringen um die Immo-Problematik

Eine starke Mietpreisbremse, Kampf gegen Mietwucher und der Ausbau des sozialen Wohnungsbaus: Mieterbund und Gewerkschaften äußern Prioritäten für die Wohnungspolitik des Bundes.

In den USA rücken digitale Mechanismen der Lohndiskriminierung in weiblich dominierte Berufe wie die Gebäudereinigung vor. In Deutschland hinkt das Gleichstellungsgesetz hinterher.
Frau Roboter putzt anders

Maria arbeitet als Reinigungskraft. Ihr Arbeitgeber hat viele Daten über sie und kann sich damit ausrechnen: Maria macht den Job auch für weniger Geld. Blöd wäre der Arbeitgeber, würde er ihren Lohn nicht drücken, oder?

Die neue österreichische »Zuckerl«-Koalition zeigt bereits an Tag Eins ihr wahres Gesicht.
Asylpolitik in Österreich: Fader Nachgeschmack

Gleich am ersten Tag wirft die neue österreichische Regierung ihr Bekenntnis zu EU- und Menschenrechten über den Haufen, will den Familiennachzug von Angehörigen Asylberechtigter aussetzen und bespielt perfide Narrative.

Von links nach rechts: Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Neos-Bundesparteichefin Beate Meinl-Reisinger, ÖVP-Chef Christian Stocker und SPÖ-Chef Andreas Babler in der Präsidentschaftskanzlei in Wien
Fauler Kompromiss

Schwarz-Rot-Pink – ein bisschen wie ein Test auf Farbenblindheit sieht die österreichische Koalition aus. Passend, schließlich kann ein solcher Kompromiss schon einmal zu politischer Farbenblindheit führen.

Immer noch gibt es weiblich und männlich dominierte Berufe. Die Auswirkungen davon zeigen sich auch in der Weiterbildung. Dabei könnte sie einen Beitrag zu Veränderung leisten.
Zu wenig Einsatz für Gleichstellung

Ungleichheit am Arbeitsmarkt macht sich auch in der Weiterbildung bemerkbar. Gleichstellung spielt jedoch derzeit in der politischen Debatte eine Nebenrolle. Das stimmt Gewerkschaften ungeduldig.

»Mieten runter!« steht an der Fassade eines Hauses in München.
Mietminderung auf Knopfdruck

Leerstand ist nicht ausschlaggebend für die Höhe der Mieten. Stattdessen spielen Eigentumsverhältnisse eine große Rolle. Um das zu ändern, bräuchte es stärkere Eingriffe ins Mietrecht.

Graffitis in Leipzig
51 erste Dates: Ampel und Immo-Lobby

Der Einfluss von Immobilien-Lobby und Mieter*innen ist unausgeglichen, zeigt eine Anfrage von Die Linke. Im Gesetzgebungsprozess ist die Bundesregierung verpflichtet, das aufzuschlüsseln. Allerdings nur oberflächlich.

In Frau Michels Platte wohnen Altenpfleger*innen neben Angestellten aus Logistik und Maschinenbau sowie Rentner*innen.
Frau Michel gegen die Energie-Lobby

Am Anfang standen eine komplexe mathematische Formel, viel Verzweiflung und eine engagierte Platte. Jetzt wollen Frau Michel und der Magdeburger Mieterverein einen Präzedenzfall in Sachen Energiekosten schaffen.

Sollen sie doch Cheeseburger essen.
Prost, Mahlzeit

Zu Beginn der Ampel-Regierung standen viele gute Vorsätze. Nun setzt sich aber die zentraleuropäische Arroganz bezüglich Ernährungsarmut – unberechtigterweise – fort, kommentiert Sarah Yolanda Koss.

Der Kreislauf aus Abriss und Neubau muss durchbrochen werden, ist die Anti-Abriss-Allianz überzeugt.
Wider die große Abriss-Party

Was haben eine Kirche in Hamburg, ein DDR-Erholungszentrum in Berlin und eine Kleinwohnanlage in München gemeinsam? Sie alle sind oder waren von Abriss bedroht. Ein neues Bündnis setzt sich für ihren Erhalt ein.

Das Ziel, bis 2030 zwei Millionen Sozialwohnungen zu schaffen, rückt in immer weitere Ferne.
Mit Aussicht auf Wohnkrise

In Deutschland fehlen laut einer Studie des Pestel-Instituts 550 000, insbesondere bezahlbare, Wohnungen. Fertiggestellt wurden 250 000 Einheiten. Das Bündnis Soziales Wohnen fordert deswegen niedrigere Baustandards.

Ein sozialer Wohnbau in Baden-Württemberg. Allein hier fehlen laut Pestel-Institut 204 500 Sozialwohnungen, bezogen auf das bundesweite Ziel von zwei Millionen Wohnungen bis 2030.
Sozial wohnen mit Ablaufdatum

Die Mieten steigen, diametral sinkt die Zahl der Sozialwohnungen. Selbst geschönte Ziele scheinen inzwischen nur noch schwer erreichbar. Das Bündnis Soziales Wohnen und der Mieterbund versuchen dennoch, Druck zu machen.