Wochen-Chronik

  • Lesedauer: 2 Min.

12. Februar 1817

Die Unabhängigkeitsarmee unter General José de San Martín besiegt in der Schlacht bei Chacabuco die spanischen Kolonialtruppen. Der Sohn spanischer Eltern, der sich nach 20-jähriger Offizierslaufbahn der Unabhängigkeitsbewegung angeschlossen hat, nimmt Santiago ein und vertreibt 1818 die Spanier aus ganz Chile, dessen Präsidentschaft er aber ablehnt. Martiín widmet sich danach der Befreiung von Peru, die 1821 gelingt und in deren Folge er Protektor von Peru wird.

14. Februar 842

Erstmals wird Deutsch als Urkundensprache verwendet. In den Straßburger Eiden versichern sich wechselseitig vor ihren Heeren der westfränkische König Karl der Kahle und der ostfränkische König Ludwig der Deutsche ihr Bündnis gegen Kaiser Lothar I., der ihnen Privilegien und Gebiete abspenstig machen will. Der vom Chronisten Nithard überlieferte volkssprachliche Wortlaut der Eide gilt als »das älteste Denkmal der französischen und ein frühes der deutschen Sprache«.

15. Februar 1897

Dem Physiker Karl Ferdinand Braun gelingt die Sichtbarmachung elektrischen Stroms. In der Kathodenstrahlröhre, später Braunsche Röhre genannt, werden Elektronen unter elektrischer Spannung beschleunigt. Treffen sie auf einen Leuchtschirm, wird ihre Spur sichtbar. Als Max Dieckmann 1906 darin die Möglichkeit fürs Fernsehen sieht, nennt Braun dies »Unsinn wie das Perpetuum Mobile«. Manfred von Ardenne entwickelt die Idee dann aber weiter zum Fernsehgerät.

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