Lebecks Werk
Fotoausstellung zu 1968
Das Wolfsburger Kunstmuseum zeigt in einer am Sonntag eröffneten Ausstellung das Jahr 1968 durch die Augen des deutschen Fotografen Robert Lebeck (1929 - 2014). Viele der präsentierten Bilder seien nie gedruckt worden und der Öffentlichkeit bislang komplett unbekannt, sagte eine Sprecherin des Museums. Die Fotos zeigen unter anderem die Beerdigung von Robert F. Kennedy oder den politischen Aktivisten Rudi Dutschke in Prag. Die Ausstellung »Robert Lebeck. 1968« ist bis zum 22. Juli zu sehen. Die Schau dokumentiert Foto-Reportagen in chronologischer Reihenfolge. Lebeck begleitete mit seiner Kamera unter anderem geschiedene Frauen sowie Papst Paul VI. auf seiner Reise in die kolumbianische Hauptstadt Bogota. Zu sehen sind insgesamt 110 Fotodrucke und auch zahlreiche Kontaktbögen und »Stern«-Hefte, um den Besuchern einen Einblick in die fotografische Arbeit und die bildredaktionelle Praxis der damaligen Zeit zu vermitteln.
Lebeck, der in den Nachkriegsjahren Völkerkunde in Zürich und New York studierte, brachte sich das Fotografieren selbst bei. Bekannt wurde er durch seine erste große Auslandsreportage »Afrika im Jahre Null« im Jahr 1960. Das Foto von einem jungen Kongolesen, der den Degen des Königs stahl, ging um die Welt. Lebeck arbeitete für verschiedene Zeitungen und Illustrierte, darunter auch den »Stern«. In den 1970er Jahren wurde er unter anderem Chefredakteur des Magazins »Geo«. epd/nd
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