Familie geht auch anders
Ab kommendem Dienstag wirbt das Bündnis gegen Homophobie im gesamten Stadtgebiet mit dem Slogan »Bei uns geht’s auch nicht anders zu« für die Akzeptanz und die Gleichberechtigung von Regenbogenfamilien. Das ist die Bezeichnung für Familien, in denen Kinder bei zwei gleichgeschlechtlichen Partnern als eine Familie leben. Auf den zwei Kampagnenmotiven werden ein lesbisches und ein schwules Paar mit Kindern zu sehen sein. Bereits im Juni wurden die Plakatmotive beim Hissen der Regenbogenflagge mit dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) vorgestellt. Nun wird es eine zweite Plakatierungsphase geben.
»Insbesondere vor dem Hintergrund der politischen Diskussion um die Öffnung der Ehe wollen wir deutlich machen, dass es in Berlin auch viele lesbische und schwule Eltern gibt«, erklärt Michael Korok vom Vorstand des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg. Im Bündnis gegen Homophobie haben sich fast 100 Unternehmen und Organisationen aus Kultur, Sport und Gesellschaft zusammengeschlossen. cba
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