Redaktionsübersicht

Matthias Monroy

Matthias Monroy
Jahrgang 1968, arbeitet als Redakteur im nd-Ressort Politik. Schwerpunkte sind Polizei, Geheimdienste und Militär im Inland und der EU, außerdem Anwendungen zur Überwachung und Kontrolle. Politisch aktiv als Redakteur der Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei/CILIP und mit der Organisation von diesem und jenem. Schreibt englisch auf https://digit.site36.net und postet auf Twitter, Bluesky und Mastodon.
Aktuelle Beiträge von Matthias Monroy:
Ein Polizist bei einer Eritrea-Veranstaltung in Stuttgart. Dortige Ausschreitungen mögen strafbar gewesen sein – terroristisch sind sie nicht.
Organisierung ist kein Verbrechen

Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen 17 Eritreer wegen Terrorismus. Eine europaweite Opposition gegen das Afewerki-Regime ist aber notwendig. Eine deutsche Verfolgung der von dort Geflüchteten ist falsch.

Tiefe Wasser sind still: Die von der Grazer Polizei gesuchte »Studentenmütze« soll im Fluss Mur zu finden sein.
Rechte Steiermark geht hart gegen linke Szene vor

Die Grazer Polizei verfolgt nach dem rechten Akademikerball sieben Linke als »kriminelle Vereinigung«. Drei sollen nach Deutschland abgeschoben werden. Ihr Verteidiger sieht eine Kriminalisierung von Antifaschismus.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth outet sich als unfähig zu sicherer Kommunikation. Und schießt auf den Überbringer dieser Nachricht.
Signal-Chat: Don’t shoot the messenger!

Der Journalist Jeffrey Goldberg wurde zu geheimen US-Militärbesprechungen hinzugefügt. Er wird nach einem Bericht darüber vom Präsidenten beschimpft. Der Überbringer der Nachricht hat aber alles richtig gemacht.

Flüchtlingsboot am Strand von Mallorca (Symbolbild aus 2017).
Tote Migranten auf den Balearen

Die Tourismussaison auf den Balearen beginnt – doch auf den Inseln werden immer häufiger die Opfer einer tödlichen Fluchtroute über das Mittelmeer angeschwemmt.

Ein Boot aus Mauretanien kommt auf den Kanaren an. Um derartige Überfahrten zu verhindern, hat die EU-Kommission einen Flüchtlingsdeal mit dem nordafrikanischen Land abgeschlossen.
EU liefert weiteres Patrouillenboot an Mauretanien

Mit weiteren 20 Millionen Euro aus Brüssel soll Mauretanien eine »permanente Präsenz auf See« ermöglicht werden. Dieses Gebiet durchfahren viele Geflüchtete auf dem Weg nach Spanien.

Bundesminister Karl Lauterbach mit Pesonenschutz beim »Tag der Organspende« im Jahr 2023 in Düsseldorf.
BKA schießt auf Tiere und Kofferraum

Als Bundesgesundheitsminister Lauterbach im November vom Airport Köln abfliegt, löst sich aus der Pistole eines Personenschützers ein Schuss. Kein Einzelfall, erfuhr das »nd«. Zweimal wurden auch Tiere getötet.

Flüchtende an der Grenze zwischen Bosnien und Serbien. Berichten zufolge hat die Polizei in Serbien Schallwaffen auch zur Migrationsabwehr genutzt.
Serbien: Geflüchtete zuerst entrechtet

Serbiens Polizei setzt Schallkanonen gegen Migrant*innen ein – ein erneuter Beweis von deren Schutzlosigkeit. Deshalb ist der Einsatz für Menschen- und Bürgerrechte von Geflüchteten Pflicht, betont Matthias Monroy.

Schallkanone auf einem Fahrzeug der Polizei in Polen. Serbiens Behörden sollen die Waffe im Jahr 2023 gegen Flüchtlinge, darunter auch Kinder, eingesetzt haben.
Schallkanone bei Protest in Belgrad?

Nach anfänglichem Leugnen räumt das serbische Innenministerium den Besitz von Schallwaffen ein, streitet aber den Einsatz bei Massenprotesten am Samstag in Belgrad ab.

Bei »Welcome to Hell« standen sich zwei Schwarze Blöcke gegenüber. Nur in einem von ihnen dürfen Waffenbesitzer mitlaufen.
Nach G20-Demo ohne Waffenschein

Ein G20-Demonstrant verliert seinen Kleinen Waffenschein – zu Recht, urteilt das OVG Schleswig. Seine Teilnahme an »Welcome to Hell« beweise seine Nähe zu Gewalt. Der martialische Name der Demo reiche als Indiz.

Cancel-Vorbild Deutschland

Der Bürgermeister von Miami Beach will Vorführungen des preisgekrönten Dokumentarfilms »No Other Land« in einem Arthouse-Kino unterbinden. Wegen der medialen Aufmerksamkeit gibt es nun sogar Zusatzvorführungen.

Broschüre zum gescheiterten Anschlag auf den Rohbau des Abschiebegefängnisses in Berlin-Grünau zu Ostern 1995
Nach 30 Jahren Exil: Komitee-Gruppe kommt vor Gericht

Nach 30 Jahren Exil kehren zwei als militante Linke Gesuchte nach Berlin zurück. Ihre Geschichte ist geprägt von einer langen Flucht und dem venezolanischen Exil. Die Überwachung durch das BKA war bis dahin beispiellos.

In der Wohnung von Daniela Klette in Berlin-Kreuzberg fand das LKA rund 300 Datenträger mit fast 30 Terabyte Informationen.
Kommissarin Computer gegen Daniela Klette

Das LKA Niedersachsen hat digitale Asservate von Daniela Klette mithilfe Künstlicher Intelligenz ausgewertet. Die disruptive Technologie erinnert an den BKA-Pionier Horst Herold.

Nach dem Schulterschluss von Union und AfD demonstrierten Hunderttausende. Auch gemeinnützige Organisationen dürfen das, betont die Bundesregierung.
Regierung verteidigt Demokratie

Die Bundesregierung beantwortet den Fragenkatalog von CDU/CSU und verteidigt darin die Förderung demokratischer Initiativen. Diese Zivilgesellschaft habe ein Recht auf politische Aktivität.

Mahmoud Khalil: Kein Hamas-Unterstützer

Mahmoud Khalil, ein palästinensischer Absolvent der New Yorker Columbia-Universität, wurde trotz Greencard ohne Anklage inhaftiert. Das Weiße Haus feiert seine Festnahme und drohende Abschiebung als erste von vielen.

Auch der Datenhunger amerikanischer Behörden nimmt drastisch zu, ihre jährlichen Abfragen bei Tech-Giganten gehen in die Hundertausende.
Massiver Anstieg von Datenabfragen bei Internetkonzernen

Eine Auswertung zeigt, dass staatliche Anfragen nach Nutzerdaten bei Tech-Unternehmen drastisch zunehmen. Ein auf Verschlüsselung spezialisierter E-Mail-Anbieter spricht dazu von »Überwachungskapitalismus«.

Die angeblich »nicht tödlichen« Distanzwaffen werden auch willkürlich und ohne medizinische Rücksicht genutzt, manche Einsätze verlaufen tödlich.
Amnesty kritisiert Folter mit Elektroschockwaffen

Taser und andere Elektroschockgeräte werden von der Polizei weltweit als angeblich »nicht tödliche« Waffen eingesetzt. Ein neuer Amnesty-Bericht zeigt, dass sie oft missbraucht werden – auch mit tödlichen Folgen.

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