#BlackLivesMatter
Die Bewegung BlackLivesMatter entstand aus einem Twitter-Hashtag, nachdem der Prozess gegen den Mann, der den schwarzen Jugendlichen Trayvon Martin erschossen hatte, mit einem Freispruch geendet hatte. Mittlerweile ist daraus eine Bewegung geworden, die im ganzen Land Proteste organisiert und mehrmals medienwirksam Auftritte der demokratischen Präsidentschaftskandidaten unterbrochen hat. Bernie Sanders und Hillary Clinton waren gezwungen, öffentlich ihre Unterstützung zu bezeugen, und fügten Maßnahmen gegen Polizeigewalt zu ihren Wahlprogrammen hinzu.
Erst am Mittwoch wurde ein junger Polizist verhaftet, der in der Woche zuvor den 59-jährigen Gregory Gunn in Montgomery (Alabama) erschossen haben soll. Er habe dessen Verhalten verdächtig gefunden und ihn festnehmen wollen. Nach einem Wortwechsel habe der Polizist den Mann erschossen, der nach Informationen von AFP einen Stock bei sich hatte. Bei Demonstrationen wurde dem Polizisten vorgeworfen, er habe geschossen, weil sein Gegenüber ein Schwarzer gewesen sei.
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.