Werbung

Ausstellung wiederöffnet

Anna Amalia Bibliothek

  • Lesedauer: 1 Min.

In der Herzogin Anna Amalia Bibliothek im thüringischen Weimar ist seit Samstag wieder die Ausstellung »Restaurieren nach dem Brand« zu sehen. Die Schau, die schon einmal über das verheerende Feuer im September 2004 und die Rettungsaktionen der historischen Schätze informierte, ist nach Angaben der Klassik Stiftung nun dauerhaft zu sehen. Mehr als 60 Bücher, Fragmente, Modelle und Videos demonstrieren die technischen Möglichkeiten der Erhaltung der teilweise aus dem 15. Jahrhundert stammenden Bücher.

Die renommierte Forschungsbibliothek der Klassik Stiftung Weimar hatte Zehntausende Bücher durch Feuer, Ruß und Löschwasser verloren oder sie waren schwer beschädigt worden. Seit 2004 konnten nach Angaben von Bibliotheksdirektor Michael Knoche mehr als 50 000 alte Drucke wieder in den Bestand eingearbeitet werden.

50 000 Bücher sind verbrannt, weitere 118 000 Exemplare waren geschädigt. 27 Werkstätten, Prüflabore, Hochschulen und Bibliotheken beteiligen sich an der Restaurierung. dpa/nd

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.