Die Rezension - Pitta und Kapha

  • Elfi Schramm
  • Lesedauer: 2 Min.

Was macht Ayurveda, die über 5000 Jahre bewährte altindische »Wissenschaft vom guten, gesunden, glücklichen und langen Leben« für Frauen interessant? Die beiden Autoren dieses Ratgebers finden, dass Frauen sich mehr Gedanken um Körper, Geist, Umwelt und Mitmenschen machen und auf vieles sensibler als Männer reagieren.

Zu den Grundlagen des Ayurveda gehört die Einordnung eines Menschen in sieben verschiedene Konstitutionstypen, zu denen Vata, Pitta und Kapha gehören. Diese Unterscheidung ist notwendig, damit die Lebens- und Heilkunst des Ayurveda auch auf die Individualität jeder Frau eingehen kann. Die folgenden Seiten informieren über die Biorhythmen, die uns während des Tages und letztendlich im ganzen Leben beeinflussen. Themen wie Menstruation, Partnerschaft, Sexualität, Fruchtbarkeit, Mutterschaft und Wechseljahre werden aus ganzheitlicher Sicht betrachtet. Tests bieten die Möglichkeit, den eigenen Typ zu erkennen und herauszufinden, was Körper und Seele gut tut. Tipps für beispielsweise eine möglichst angenehm verlaufende Schwangerschaft werden mit großem Einfühlungsvermögen gegeben. Die ersten drei Monate mit eventuell auftretenden Übelkeiten und Stimmungsschwankungen finden genauso ihren Platz wie die Phase der Anpassung des Körpers und seine vielen Signale.

Das richtige, gesunde, schmackhafte und bewusste Essen spielt überhaupt eine große Rolle in diesem Ratgeber mit seinen über 150 vegetarischen Rezepten, mit dem den Autoren eine sinnliche Entdeckungsreise für all jene gelungen ist, die neugierig sind, Neues auszuprobieren.

Petra und Joachim Skibbe: Ayurveda – Handbuch für Frauen. Pala-Verlag Darmstadt, 3. aktualisierte Auflage, 315 S., 22,90 €.

- Anzeige -

Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.

Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.

Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.

Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!

Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:


→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.

Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.