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Lola Zeller

Lola Zeller

Lola Zeller, Jahrgang 1997, arbeitet im Ressort »Hauptstadtregion« zu den Schwerpunkten Soziales und Klima. Sie ist zudem Teil des Teams um den Berlin-Newsletter »Muckefuck«. Bevor sie zum »nd« kam hat sie Sozial- und Kulturanthropologie sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert.

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Aktuelle Beiträge von Lola Zeller:
Am Montagabend vor dem Roten Rathaus: Die Mahnwache gegen Obdachlosigkeit und Zwangsräumungen
Wohnungsnot in Berlin: A-Tritt für den Regierenden

Im siebenten Jahr ist die Mahnwache gegen Obdachlosigkeit vor dem Roten Rathaus noch ein bisschen gewachsen. Aktivist*innen übergeben »goldenen A-Tritt« an den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU).

Wohnen ist ein Menschenrecht, und in Berlin hat jede Person Anspruch auf einen Schlafplatz in einer Unterkunft. Dennoch müssen Tausende auf der Straße leben.
Obdachlosigkeit in Berlin: Das Elend überwinden

Mahnwache-Aktivist*innen fordern das Ende von Zwangsräumungen und Besetzungen von Leerstand. Grünen-Fraktion will mehr 24/7-Unterkünfte und ganzjährige Kältehilfe, um Obdachlosigkeit bis 2030 zu beenden.

Die Unterzeichner*innen der Schwammstadt-Zielvereinbarung: Frank Bruckmann (l-r), Vorstand der Berliner Wasserbetriebe, Umweltsenatorin Ute Bonde (CDU), Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin, und Matthias Hardinghaus, Geschäftsführer der BIM Berliner Immobilienmanagement
Stadtentwicklung in Berlin: Ziel Schwammstadt

Berlin muss sich an die Klimakrise anpassen. Zu diesem Zweck haben landeseigene Unternehmen und die Senatsumweltverwaltung eine Kooperationsvereinbarung und als ein erstes Projekt den Umbau des Rathaus-Forums verkündet.

Polizist*innen haben die alleinige Kontrolle über das Ein- und Ausschalten der Bodycams.
Bodycams: Kein Vertrauen in die Selbstkontrolle

Eine Berliner Studie sieht Probleme darin, dass Polizist*innen die Kontrolle über Einschalten und Videomaterial von Bodycams haben. So kann Polizeigewalt nicht dokumentiert werden, meinen Jule Meier und Lola Zeller.

Neuer Normalzustand: Stau auf der A100 vor der Brückensperrung am Funkturm-Dreieck
A100 in Berlin: Stau, Stau, Stau auf der Autobahn

Vielleicht mehr, vielleicht auch weniger als zwei Jahre: Bis der Ersatzbau für die Ringbahnbrücke steht, soll der A100-Verkehr über die Gegenfahrbahn gelenkt werden. Staus und verstopfte Stadtstraßen sind unvermeidbar.

Schon drei Jahre alt, und trotzdem noch klein und durchsichtig: Glasaale, die in der Havel ausgesetzt werden
Aalerta! Millionen Aale für Berlin

Um die gefährliche Reise von der Atlantikküste bis in die Aufwuchsgebiete zu erleichtern, werden Glasaale von Frankreich per Transporter in die Hauptstadt gebracht. Die Maßnahme dient dem Aufbau der gefährdeten Art.

Die Hackeschen Höfe in Mitte: Besucher*innen wünschen sich vor allem mehr öffentliche Toiletten.
Shopping in Berlin: Die Leere mit Erlebnis füllen

Die Industrie- und Handelskammer stellt eine Studie zu »vitalen Innenstädten« vor. Katalin Gennburg (Linke) kritisiert den Fokus auf Konsum anstatt auf Alltagstauglichkeit und die Bedürfnisse der Menschen.

Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD, links) kann gegenüber Einrichtungsleiterin Natalie Kulik einen Erfolg für die Sozialverwaltung verkünden: den Erhalt von Evas Obdach.
Wohnungsnot in Berlin: »Evas Obdach« in Landeshand

Nach langem Zittern nun die frohe Kunde: Die Frauen-Notunterkunft Evas Obdach muss nicht aus der Fuldastraße in Berlin-Neukölln ausziehen. Die Gesellschaft für Stadtentwicklung hat das Objekt für das Land gesichert.

Für die Unterbringung von Geflüchteten plant der Senat viel Geld ein, das trotz Schuldenbremse über einen Notkredit organisiert werden soll.
Schulden in Berlin: Notlage Geflüchteten-Unterbringung

Laut einem Rechtsgutachten kann das Land Berlin einen Notkredit aufnehmen, um Geflüchtete aus der Ukraine weiterhin zu versorgen. So ist es in der Haushaltsplanung vergesehen. Der Landesrechnungshof ist aber skeptisch.

Eine Fachkraft auf fünf Kinder, in der Krippe sollen es künftig nur vier sein. Laut Gewerkschaft werden solche auf dem Papier stehenden Vorgaben in der Realität bei Weitem nicht umgesetzt.
Kitas in Berlin: Zwischen Papier und Praxis

Durch den Geburtenrückgang gibt es in den Berliner Kitas jetzt weniger Kinder. Die Bildungssenatorin nutzt dies für einen verbesserten Betreuungsschlüssel. Als Entlastung reicht das aber nicht aus.

Um das Gesundheitsrisiko beim Konsum von Opiaten wie Heroin zu reduzieren, setzt sich Nina Pritszens für Drug Checking in Drogenkonsumräumen ein.
Berlin: Ausbau von Drug Checking notwendig

Das Drug-Checking-Projekt des Berliner Senats ist ein Erfolg, wie die Evaluierung zeigt. Aber die Kapazitäten reichen längst nicht aus, um dem Bedarf gerecht zu werden. Es braucht mehr Personal und neue Strukturen.

Hinter weihnachtlich geschmückten Fenstern erleben Frauen vermehrt häusliche Gewalt.
Weihnachten in Berlin: Gewaltvolles Fest

Die BIG-Hotline bei häuslicher Gewalt vermeldet einen höheren Beratungsbedarf an Weihnachten 2024. Auch Polizeidaten zeigen in den vergangenen fünf Jahren mehr Gewalt gegen Frauen an Weihnachten als an anderen Tagen.

Die Kältehilfe der Stadtmission bietet nicht nur überdachte Schlafplätze. Per Kältebus versorgt sie Wohnungslose, die im Freien übernachten, auch mit warmen Schlafsachen.
Ehrenamtliche geben, Berlin nimmt

Der Bedarf an sozialer Versorgung ist in Berlin immens. Das Angebot des Landes kann ihn unmöglich decken. Doch Ehrenamtliche fühlen sich nicht erst seit der jüngsten Kürzungswelle ausgebeutet.

Weg damit: Aus Mecklenburg-Vorpommern angereiste Sportbegeisterte nehmen sich Sitzbänke aus dem Jahn-Stadion mit.
Jahn-Sportpark in Berlin: Alles muss raus

Die Senatsbauverwaltung hält trotz Spatzen-Urteil am Abriss und Neubau des Jahn-Stadions fest. Darüber sind nicht alle Anwohner*innen erfreut, und die Umweltverbände schon gar nicht.

Auf einer Jobmesse informieren sich Ukrainer*innen bei Berliner Betrieben über Arbeitsangebote.
Betriebe in Berlin: Ohne Ausbildung keine Fachkräfte

Beim »Betriebspanel 2023« machen Berliner Betriebe Angaben zu Fachkräftebedarf, Ausbildungsplätzen und Tarifbindung. Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) will die Fachkräftestrategie bis Ende 2025 fertigstellen.

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