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Shakespeare - überraschend marxistisch

  • Lesedauer: 1 Min.

Der Sommer beginnt, die Theaterspielzeit 2015/16 läppert langsam aus. Versinkt der Bühnenbetrieb im Sonnenschlaf? Nein, denn die Freilufttheatersaison startet! Seit 1999 ist die Shakespeare Company ein fester Bestandteil des Berliner Volkstheatersommers.

Eigens für das derzeit aus 17 Schauspielerinnen und Schauspielern bestehende Ensemble übersetzte Christian Leonard die Texte des größten Dichters aller Zeiten neu, mit denen die Gruppe ihre eigene Freilichtbühne im Natur-Park Schöneberger Südgelände bespielt. Auf dem Plan stehen in diesem Jahr insgesamt elf Shakespeare-Klassiker, darunter »Romeo und Julia«, »Was ihr wollt«, »Macbeth«, »Richard III« und natürlich »Ein Sommernachtstraum« (Foto).

Eröffnen wird die Sommerspielzeit am Dienstag um 20 Uhr die Neuinszenierung von »Der Kaufmann in Venedig« (Regie: Michael Günther). Und die verspricht unvermutete geistige Allianzen, denn der Ankündigungstext kommt überraschend marxistisch daher: »Shakespeare lässt uns erleben, wie das gesellschaftliche Sein das Bewusstsein formt«. cba Foto: Thorsten Jordan

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