Hollywood für Kinder
»Goldener Spatz«
Mit einer Zukunftswerkstatt unter dem Motto »Schöne neue Medienwelt« ist das Kindermedienfestival »Goldener Spatz« am Sonntag in Gera in seine 26. Auflage gestartet. Bis zum 16. Juni konkurrieren insgesamt 38 Wettbewerbsfilme um einen der in fünf Kategorien von einer Kinderjury vergebenen »Goldenen Spatzen«. Das Festival unter der Schirmherrschaft von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) findet in Gera und Erfurt statt.
Ramelow erklärte zum Auftakt, das Festival sei einzigartig in Deutschland. »Der Goldene Spatz zeigt traditionsgemäß hervorragende Kino- und Fernsehproduktionen für ein junges Publikum und macht so den Thüringer Wald zu den Hollywood Hills für Kinder und Jugendliche.« Internationale Kinderfilmfestivals fänden ansonsten in Chicago (USA), Gijon (Spanien), Toronto (Kanada), Zlín (Tschechien) und Giffoni (Italien) statt. »Das allein zeigt schon den Stellenwert im globalen Vergleich«, unterstrich Ramelow. Festivalleiterin Nicola Jones sagte, dass neben Wettbewerb und Begleitprogramm Fachveranstaltungen vielfältige Perspektiven eröffnen, wie etwa die Initiative »Der besondere Kinderfilm«, die ihren fünften Geburtstag feiere. Auch das Thema Inklusion spiele eine Rolle: »Erstmalig präsentieren wir im Festival eine inklusive Filmvorführung mit Audiodeskription und Gebärdendolmetscher«, sagte Jones.
Wie in den Vorjahren soll ein medienpädagogischer Akzent gesetzt werden. Die Landeshauptstadt bietet zudem traditionellen Branchentreff. Dazu würden mehr als 600 Autoren, Produzenten, Regisseure und Medienvertreter erwartet, kündigte die Festivalchefin an. epd
Das »nd« bleibt. Dank Ihnen.
Die nd.Genossenschaft gehört unseren Leser*innen und Autor*innen. Mit der Genossenschaft garantieren wir die Unabhängigkeit unserer Redaktion und versuchen, allen unsere Texte zugänglich zu machen – auch wenn sie kein Geld haben, unsere Arbeit mitzufinanzieren.
Wir haben aus Überzeugung keine harte Paywall auf der Website. Das heißt aber auch, dass wir alle, die einen Beitrag leisten können, immer wieder darum bitten müssen, unseren Journalismus von links mitzufinanzieren. Das kostet Nerven, und zwar nicht nur unseren Leser*innen, auch unseren Autor*innen wird das ab und zu zu viel.
Dennoch: Nur zusammen können wir linke Standpunkte verteidigen!
Mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin:
→ Unabhängige und kritische Berichterstattung bieten.
→ Themen abdecken, die anderswo übersehen werden.
→ Eine Plattform für vielfältige und marginalisierte Stimmen schaffen.
→ Gegen Falschinformationen und Hassrede anschreiben.
→ Gesellschaftliche Debatten von links begleiten und vertiefen.
Seien Sie ein Teil der solidarischen Finanzierung und unterstützen Sie das »nd« mit einem Beitrag Ihrer Wahl. Gemeinsam können wir eine Medienlandschaft schaffen, die unabhängig, kritisch und zugänglich für alle ist.