Redaktionsübersicht

Ulrike Henning

Ulrike Henning

Ulrike Henning arbeitet seit Sommer 2018 als Redakteurin für Gesundheit beim »nd«. Zuvor hat sie einige Jahre als freie Autorin Texte geliefert. Verstehen, was passiert – das ist nicht nur ihr Motto für eher medizinische Texte, sondern auch für jene über Widersprüche im Gesundheitssektor. Pandemie hin oder her: Die Konflikte um Pflegepersonal, Krankenhausfinanzierung und Pharmaprofite hält sie für Dauerbrenner.

Folgen:
Aktuelle Beiträge von Ulrike Henning:
Bei einer roboterassistierten Prostata-Operation im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Chirurgie: Kein Weiter ohne Bildung

Qualifizierte Chirurginnen und Chirurgen sorgen für Patientensicherheit. Mit modernen Technologien werden die Ansprüche an Aus- und Weiterbildung noch höher.

Psychiatrische Notaufnahme in einem Hamburger Krankenhaus: Hierher kommen Menschen in akuten seelischen Krisen.
Zwischen Stigma und Reformdruck

Nach Gewalttaten durch teils psychisch auffällige Täter werden öffentlich Ängste vor psychisch Kranken geschürt. Dabei geht es eher um eine bessere Versorgung.

Weil viele Pflegebedürftige so lange wie möglich zu Hause leben wollen, sind ambulante Pflegedienste zur Unterstützung gefragt.
Ausgleichsfonds muss Pflegekasse retten

Zum ersten Mal seit Einführung der Pflegeversicherung hat eine Pflegekasse Finanzhilfen beantragt, um laufende Kosten zu decken. Das könnte nicht der letzte Vorgang dieser Art sein.

3-D-Illustration des Einzellers Trypanosoma cruzi
Raubwanzen bringen den Chagas-Erreger

Die Chagas-Krankheit wird von dem einzelligen Parasiten Trypanosoma cruzi hervorgerufen, der ursprünglich nur in Mittelamerika unterwegs war. Für bestimmte Reisende könnte der Einzeller ein Risiko mit sich bringen.

Das war auf jeden Fall zu spät.
Der Sonnenbrand lässt grüßen

Die Zahl der Hautkrebsfälle ist in Deutschland laut der Barmer-Krankenkasse stark gestiegen. Seit 2005 hat sich die Zahl der Menschen mit der Dia­gnose weißer Hautkrebs sogar fast verdreifacht.

Auch Pflegeversicherung könnte eine finanzielle Stabilisierung gut gebrauchen.
Esel streck dich!

Wenn es nach der Krisenhaftigkeit geht, dürften aus dem Sondervermögen Infrastruktur viele soziale Bereiche bedacht werden, nicht nur die Krankenhäuser.

Eine ältere Patientin mit einem Lymphödem erhält einen Kompressionsverband.
Lymphödem-Tag: Rund- oder flachgestrickt

Ein Lymphödem erfordert eine sorgfältige Behandlung, bei der auch die Patientinnen selbst nicht nur gut informiert sein müssen, sondern aktiv mitwirken.

Ein Mädchen in Marokko, das an der seltenen Hautkrankheit Xeroderma Pigmentosum leidet, wartet auf eine Behandlung. Betroffene müssen das Sonnenlicht meiden, da sich die Haut nach Schäden durch UV-Strahlung nicht regenerieren kann.
In der Summe häufiger als gedacht

Der Tag der seltenen Erkrankungen wird in Europa und Kanada seit 2008 immer am letzten Tag im Februar begangen. Betroffene und ihre Organi­sa­tio­nen kämpfen um Aufmerksamkeit für das Thema.

Bevor die Zecke sticht, kann sie eine ganze Weile auf der Körperoberfläche unterwegs sein.
Ganz Deutschland FSME-Risikogebiet

Laut Forschern ist auch 2025 ein zecken­reiches Jahr zu erwarten. Schon im Januar wurden die ersten FSME-Fälle gemeldet. Die Infektionen kommen auch in Landkreisen außerhalb bisheriger Risikogebiete vor.

Die indische Pflegekraft Priyaraj Prabha legt eine Infusion. Sie kam über ein staatliches Anwerbeabkommen 2024 an das Universitätsklinikum des Saarlandes.
Ausländische Ärzte oft ausgebremst

Zehntausende internationale Fachkräfte arbeiten bereits in deutschen Krankenhäusern. Diese versuchen, die neuen Mitarbeitenden zu fördern, stoßen aber auch auf Hindernisse.

Infomaterial für eine der Kampagnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Bärendienst für die Prävention

Die kurz bevorstehende Bundestagswahl hindert Gesundheitsminister Karl Lauterbach nicht daran, noch schnell seine Behörden umzubauen. Gute Präventionspolitik ist das noch nicht.

Auch wenn die Hasel in der neuen Saison noch nicht so richtig zum Zuge kam: Anlass, zum Taschentuch zu greifen oder auch zu stärkeren Hilfsmitteln, wird es für Pollenallergiker auch 2025 wieder reichlich geben.
Neue Apfelsorten für Allergiker

Nach einer turbulenten Pollensaison 2024 sind bislang hierzulande nur wenige Pollen in der Luft. Für Apfelallergiker könnte der Herbst einen neuen Genuss ohne Reue bringen.

Eine Mammografie soll bei der Früherkennung von Brustkrebs helfen. In Zukunft könnten dazu weniger Frauen eingeladen werden.
Daten-Goldgrube wird erschlossen

Künstliche Intelligenz kann helfen, Mechanismen und Muster in Gesund­heits­daten zu erkennen. So lässt sich auch das Wissen über Krebs vertiefen.

Wo das am Sonntagmorgen immer und über Stunden so aussieht wie hier in der ARD-Serie »MaPa«, sollte das Nutzungsverhalten schon mal hinterfragt werden.
Digitale Balance gesucht

Internetnutzung gehört zum Alltag und vereinfacht vieles. Aber die Aktivitäten können auch zu Verhaltensstörungen führen. Prävention und frühe Hilfen sind bislang kaum verfügbar.

Zwei syrische Auszubildende helfen einer Rentnerin zurück in den Rollstuhl, aufgenommen in einer Tagespflege des Arbeiter-Samariter-Bundes in Chemnitz.
Pflegevollversicherung: Eine doppelte Lösung

Ein Bündnis von Gewerkschaften und Verbänden will die Finanzierung der Pflegeversicherung grundlegend ändern. So ließen sich Eigenanteile und auch der Beitragssatz nachhaltig begrenzen.

Das Geschäft mit dem Schmerz: Der Fall Purdue zeigt, wie kapitalistische Profitlogik und die Opioid-Krise in den USA zusammenhängen.
Opioid-Krise: Auch Schmerz bringt Profit

Generalstaatsanwälten in den USA ist ein Vergleich mit Verantwortlichen für die US-Opioid-Krise gelungen. Ein positives Signal, meint Ulrike Henning. Aber der Fall zeigt auch: Dahinter steckt kapitalistische Profitlogik.

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